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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 780 mal aufgerufen
 Treffpunkt für Geschichtlich Interessierte
Konrad von Haltenberg Offline

Herrführer, Ansprechpartner für Veranstalter.


Beiträge: 260

13.02.2009 18:25
Anna Komnena Die Kreuzzüge aus byzantinischer Sicht Zitat · Antworten
Gott zum Gruße,

wer sich einmal mit dem Ersten Kreuzzug aus byzantinischer Sicht befassen möchte, dem ist folgendes Werk empfohlen:

Anna Komnene: Alexias. Übers., eingel. und mit Anm. vers. von Diether Roderich Reinsch. DuMont, Köln 1996 (2 Aufl.). ISBN 3-7701-3492-3


ANNA KOMNENA, die gelehrte Tochter des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos, * 2.12. 1083, † nach 1148. - A. erhielt eine treffliche wissenschaftliche Bildung und war darum aufs beste mit der antiken Literatur und Philosophie vertraut. Schon als Kind mit dem wahrscheinlichen Thronerben, dem Sohn des letzten Kaisers aus dem Haus Dukas, verlobt, stand ihr eine glänzende Laufbahn bevor; aber der verlobte Prinz starb früh. Als ihr Vater 1118 starb, wurde nicht sie, die Erstgeborene, oder ihr Gemahl, der Geschichtschreiber Nikephoros Bryennios, sondern ihr jüngerer Bruder Johannes Thronerbe. A. zettelte mit ihrer Mutter eine Verschwörung gegen den neuen Kaiser an; Bryennios aber verhielt sich ablehnend. A.s Plan, ihrem Gemahl die Krone zu verschaffen, scheiterte an der Entschlossenheit ihres Bruders. Nach dem Tod ihres Gatten (1137) schrieb A. in einem Kloster die Geschichte der Regierung ihres Vaters, eins der bedeutendsten historischen Werke der byzantinischen Literatur. Ihre »Alexias« ist wegen der Reichhaltigkeit ihres Stoffes die bleibend wervolle Hauptquelle der Geschichte von Byzanz in der Epoche des ersten Kreuzzugs.

Werke: Annae Comnenae Alexiadis libri XV, hrsg. v. A. Reifferscheid, 2 Bde., 1884. - B. Leib, Anne Comnène, Alexiade I (I-IV), Paris 1937; II (V-X), ebd. 1943; III (XI-XV), ebd. 1945 (Neuausg. mit ausführl. Einl., franz. Übers. u. Komm.).

Lit.: E. Oster, A. K., 3 Tle., 1868-71; - Carl Neumann, Griech. Gesch.schreiber u. Gesch.qu. im 12. Jh. Stud. zu Anna Comnena, Theod. Prodromus, Joh. Cinnamus, 1888; - Karl Krumbacher, Gesch. der byzantin. Lit., 18972, 274 ff.; - G. Buckler, A. C., London 1929; - Georg Ostrogorsky, Gesch. des byzantin. Staates, 19522, 279; - RE I,. 554 f.; - LThK I, 570.


Literaturergänzung:

Christina Landman, A.C.'s concept of woman, in: AcpB 8.1997, S. 105-114; - Vlada Stankovic, Nikephoros Bryennios, Anna Komnene and Konstantin Doukas, in: ByZ 100.2007, S. 169-175.
Angefügte Bilder:
551px-Schlacht_bei_Askalon_1099.jpg   agsofia3.jpg  
Sergey Offline




Beiträge: 103

14.02.2009 08:57
#2 RE: Anna Komnena Die Kreuzzüge aus byzantinischer Sicht Zitat · Antworten

.
Die Alexiade habe ich gelesen. Die Anna ist in seinen Vater verliebt. Aber sonst ein wunderbare ausführliche Nachricht über die Zeit.





*** jiver-svarupa hoi - nitya Krishna-das ***

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